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Der Wechsel von Maulbronn nach Blaubeuren

Dass das Leben nicht immer gleichförmig, sondern häufig in Stufen verläuft, wird dem Seminaristen mehrfach spürbar:
Nach vier Jahren Gymnasium tritt er in das Maulbronner Seminar ein, zwei Jahre später erfolgt der Wechsel nach Blaubeuren, in eine andere Landschaft, in andere Gebäude, zu anderen Lehrern. Freilich: Die Promotion, der lateinische Name leitet sich von der Idee des gemeinsamen Voranschreitens ab, ist in den Maulbronner Jahren zusammengewachsen; in dieser Beziehung ist also der Neuanfang in Blaubeuren nicht mit dem in Maulbronn zu vergleichen.

Aber: Es beginnt nun die gymnasiale Oberstufe. Die Wahl von Profil- und Neigungsfächern und das Abitur rücken in den Blick, das erfordert eine stärkere Konzentration auf die schulischen Aufgaben.

Die Wahl der Profil- und Neigungsfächer erfolgt wie an jedem anderen staatlichen Gymnasium. Das heißt: Die Schüler entscheiden sich je nach Interesse für bestimmte Fächer. Dabei müssen sie die gesetzlich vorgeschriebenen Grundbedingungen erfüllen. Durch die Kooperation mit dem Gymnasium der Stadt Blaubeuren ist die Wahl aller Profil- und Neigungsfächer möglich.

Zu den speziellen Angeboten des Seminars gehören dabei die Profil- und Neigungsfächer Latein, Griechisch, Evang. Religion und Musik.

Weiter gibt es Arbeitsgemeinschaften in Hebräisch (mit Abschlußprüfung beim Abitur), eine kirchenmusikalische Ausbildung mit abschließender C-Prüfung.

Auch in den übrigen Lebensbereichen hat der einzelne jetzt eine größere Verantwortung für sich selbst. Das zeigt sich beispielsweise an einer Abendregelung, die schon weitgehend das Studentenleben vorausnimmt. In Klasse 13 steht jedem ein Einzelzimmer zur Verfügung, und die Hausschlüssel werden von den Schülern selbst verwaltet.

Letzte Änderung: Dezember 2003